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Auszeichnung für Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal

v.l.n.r.: Bundesminister Martin Polaschek, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal

Bundespräsident Alexander van der Bellen hat Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse ausgezeichnet. Bei der Überreichung der Urkunde betonte Bundesminister Martin Polaschek, dass es für die Festigung der Demokratie wichtig ist, wenn Wissenschaftler ihre Erkenntnisse in der Öffentlichkeit sichtbar machen, und zur Akzeptanz von Wissenschaft durch Qualität beitragen. Prof. Mazal ist nicht nur im wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs zu Fragen des Arbeits- und Sozialrechts sowie des familialen Lebens engagiert, sondern hat als Mitglied des Fachhochschulrats und Vizepräsident des Boards der Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung Austria auch mehr als fünfzehn Jahre in der Hochschulqualitätssicherung an führender Stelle Verantwortung getragen.


Ausschreibung - Dissertationspreis 2023

Das Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien beehrt sich,  einen von der
Hans Schmitz Gesellschaft
gestifteten und mit € 2.000,- dotierten Dissertationspreis für eine ausgewählte herausragende Dissertation aus den Bereichen des österreichischen einschließlich des europäischen Arbeitsrechts und Sozialrechts vergeben zu dürfen.

Die Preisvergabe wird im Rahmen der 50. Wissenschaftlichen Arbeitstagung des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien vom 11.-12.5.2023 in Gmunden stattfinden.

Genaueres zur Einreichung der Dissertation finden Sie hier.


Gastprofessor José María Miranda Boto

José María Miranda Boto ist Professor für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Santiago de Compostela.

Er wird im Wintersemester 2022 den Kurs „Free movement and posting of workers in the European Union“ (LV-Nr 030535) an der Universität Wien abhalten. Der Kurs ist deshalb von besonderem Interesse, da Österreich eines jener Länder ist, in das mehr Arbeitnehmer*innen entsandt als aus Österreich in ein anderes Land entsendet werden. Zahlreiche Verfahren vor dem EuGH spiegeln die hohe Praxisrelevanz wider; zudem wurde auch das LSD-BG, das die EntsendeRL umsetzt, erst kürzlich novelliert.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte https://ufind.univie.ac.at/de/course.html?lv=030535&semester=2022W


Studierende der Universität Wien als Parteienvertreter*innen bei der Hugo Sinzheimer Moot Court Competition 2022

Team der Universität Wien v.l.n.r.: María Pámpano Martín, Thalal Ahmad, Sophie Misra, Hannah Sladek

Vorne v.l.n.r.: María Pámpano Martín, Sophie Misra, Hannah Sladek, Thalal Ahmad

Hinten v.l.n.r.: Julia Heindl (Universität Wien), Benedikt Sprinzl (Freshfields), Philipp Ondrejka (Universität Wien), Elisabeth Bartmann (Universität Wien), Leonhard Prasser (Freshfields)

Von 19. Bis 21. Juni 2022 fand heuer zum 7. Mal in Folge die Hugo Sinzheimer Moot Court Competiton in Lissabon (Portugal) statt. Dabei traten 13 internationale Teams, von Portugal bis Georgien, gegeneinander an, um aktuelle Themen aus dem europäischen Arbeitsrecht im Rahmen eines Prozessspiels aufzugreifen und zu diskutieren. Dieses Jahr umfasste der Fall Fragen rund um einen Betriebsübergang, den Arbeitnehmer*innenstatus von Führungskräften, das Diskriminierungs- sowie das Beendigungsrecht. Erstellt wurde der Sachverhalt in diesem Jahr vom dänischen Case Committee. Das Studierenden-Team der Universität Wien um Thalal Ahmad, Sophie Misra, María Pámpano Martín und Hannah Sladek zeigte während der Vertretung vor Gericht ausgezeichnete Leistungen. Das Team musste sich im Viertelfinale gegen das später gesamt zweitplatzierte Team aus Deutschland geschlagen geben. Nichtsdestotrotz konnten alle vier Teilnehmer*innen mit ihrer fachlichen und sprachlichen Kompetenz überzeugen. An dieser Stelle möchten wir ihnen noch einmal ganz herzlich gratulieren. Betreut wurden die Kandidat*innen einerseits von der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer, namentlich durch Karin Buzanich-Sommeregger, Leonhard Prasser und Benedikt Sprinzl, seitens der Universität Wien durch das Team von Elisabeth Brameshuber, allen voran von Elisabeth Bartmann, Julia Heindl und Philipp Ondrejka. Für das Sponsoring danken wir ganz herzlich der Industriellenvereinigung sowie der Arbeiterkammer Wien.

Für weitere Informationen zur Veranstaltung in Lissabon siehe hier.


Juridicum gewinnt Preis für das beste Plädoyer beim Moot Court aus Arbeitsrecht!

v.l.n.r.: Helena Palle (Universität Wien), Johanna Obermayer, Sandro Wagner und Magdalena Lenglinger (Universität Wien).

Hinten v.l.n.r.: Benedikt Sprinzl (Freshfields), Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Brameshuber (Universität Wien), Helena Palle (Universität Wien).

Vorne v.l.n.r.: Magdalena Lenglinger (Universität Wien), Sandro Wagner und Johanna Obermayer sowie Leonhard Prasser (Freshfields).

Johanna Obermayer und Sandro Wagner haben die Universität Wien beim heurigen ÖMC mehr als gebührend vertreten und den Preis für das beste Plädoyer gewonnen! Betreut wurde das erfolgreiche Team von Dr. Karin Buzanich-Sommeregger, Mag. Leonhard Prasser und Mag. Benedikt Sprinzl (alle Freshfields Bruckhaus Deringer Rechtsanwälte). Wir gratulieren herzlich zu dieser hervorragenden Leistung.

Am Vorabend des Bundesfinales lud die Rechtsanwaltskanzlei CMS Reich-Rohrwig Hainz zum Empfang im Dachgeschoß der Kanzleiräumlichkeiten mit Blick über Wien.  Hier konnten sich die Studierenden der unterschiedlichen rechtswissenschaftlichen Fakultäten Österreichs bereits kennenlernen und Kontakte zu Professor:innen und Rechtsanwält:innen knüpfen. Am darauffolgenden Tag vertraten die Teams in vier Runden die Interessen ihrer Mandanten und stellten sich den herausfordernden Fragen des Senats. Der Richter:innensenat war auch beim ÖMC 2022 wieder hochkarätig besetzt: Den Vorsitz hatte Univ.-Prof. Dr. Franz Marhold (WU Wien) inne, Dr. Irene Farber und Hon.-Prof. Dr. Gerhard Kuras (beide Hofrät:innen des OGH) fungierten als ordentliche Richter und Dr. Wolfgang Kozak (Arbeiterkammer Wien) sowie MMag Dr. Christoph Wiesinger (Wirtschaftskammer Wien) als Laienrichter.


Als Sieger setzte sich letztlich das Team der WU (Hemma Elsner und Paula Traupmann) gegen die Universität Klagenfurt (Barbara Guggenberger und Rabia Karim Saleemi) durch. Alle Teilnehmer konnten ihre außergewöhnliche Performance beim Sozialpartner-Heurigen beim Mayer am Pfarrplatz gebührend feiern!

 

 

 


Neu erschienen: Collective Bargaining and the Gig Economy

Neu erschienen: Collective Bargaining and the Gig Economy, mit herausgegeben von Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Brameshuber, Institut für Arbeits- und Sozialrecht. Dank der Förderung des zugrundeliegenden Forschungsprojekts COGENS (VS/2019/0084) durch die Europäische Kommission ist die Publikation gratis online open access verfügbar.

 

 


3. Österreichischer Moot Court aus Arbeitsrecht - Vorrunde des Juridicums

Sandro Wagner und Johanna Obermayer werden das Juridicum beim Bundesfinale des Österreichischen Moot Courts aus Arbeitsrecht vertreten

Bereits zum dritten Mal findet heuer der Österreichische Moot Court aus Arbeitsrecht statt und das Juridicum ist natürlich wieder mit dabei. Das Team von Frau Prof. Brameshuber betreute gemeinsam mit renommierten AnwältInnen acht Studierende in Zweier-Teams, die jeweils eine Revision und eine Revisionsbeantwortung zu einer fiktiven Entscheidung des Oberlandesgerichts Wien verfassen mussten. Am 09.05.2022 fand dann die Vorrunde des Juridicums in den Räumlichkeiten der Arbeiterkammer Wien statt, bei der die Teams in einer fiktiven Gerichtsverhandlung gegeneinander angetreten sind und sich den Fragen des hochkarätigen Richtersenats stellen mussten. Gegenstand der Verhandlungen waren mehrere komplexe Rechtsproblem im Zusammenhang mit dem Betriebsübergang und einer möglichen Aufspaltung von Arbeitsverhältnissen und dem Fortbestand von Betriebspensions- und Entgeltvereinbarungen.

Als Sieger ging das Team bestehend aus Johanna Obermayer und Sandro Wagner, betreut von Freshfields Bruckhaus Deringer Rechtsanwälte hervor, das sowohl hervorragende Schriftsätze verfasst als auch eine bemerkenswerte Performance in der Verhandlung geliefert hat.

Die Entscheidung ist jedoch wahrlich nicht leichtgefallen. Auch die anderen Teams konnten mit ihren Leistungen beeindrucken, so wurden Ariana Ebner und Martha-Sophia Körbisser (betreut von Zeiler, Floyd, Zadkovich) für die Qualität ihrer Schriftsätze gelobt, das Plädoyer von Timo Berger und Cyrill Klasz (betreut von CMS Reich-Rohrwig Hainz) besonders hervorgehoben und die Schlagfertigkeit in der Fragebeantwortung von Laura Frauenschiel und Jakob Kienast (betreut von Freimüller/Obereder/Pilz) betont. Abschließend hielt einer der anwesenden Anwälte fest, dass die Studierenden in Erinnerung bleiben werden, ob der großartigen Leistungen. Dem konnten sich Vertreter der Justiz, der Sozialpartner und auch Frau Prof. Brameshuber nur anschließen. Mag es auch nicht für den ersten Platz gereicht haben, so weiß man doch, dass der Moot Court oftmals der erste Schritt auf der Karriereleiter ist….

Das Siegerteam Obermayer/Wagner wird nun am 13.6.2022 beim Bundesfinale gegen die Teams der anderen österreichischen Universitäten antreten und das Juridicum bestimmt gebührend vertreten. Das Institut für Arbeits- und Sozialrecht wünscht viel Erfolg!


Dissertationspreis 2022

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass der diesjährige von der Hans-Schmitz-Gesellschaft gestiftete Dissertationspreis zwei PreisträgerInnen für ihre hervorragenden Dissertationen verliehen wird.

Dr. Verena Zwinger wird der Dissertationspreis für ihre Dissertation „Europäische Sozialverwaltung – Die Verwaltungskommission für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit nach VO 883/2004“ verliehen. Ihre Arbeit ist europaweit eine der ersten Arbeiten, die sich mit der Funktion und der Rechtsnatur der Verwaltungskommission für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit auseinandersetzt. Die Jury war beeindruckt von der grundlegenden Untersuchung einer bis dato wenig behandelten, aber für die Praxis höchstrelevanten Thematik.

Dr. Thomas Mathy wird der Dissertationspreis für seine Dissertation „Minderheitsrechte im Betriebsrat“ verliehen. Seine Arbeit beleuchtet das Spannungsverhältnis zwischen der Einbindung der Minderheit in die Vertretungsarbeit des Betriebsrates und der dadurch entstehenden Gefahr der Beeinträchtigung der Wirksamkeit der Interessenvertretungstätigkeit durch Widerstand dieser Minderheiten und behandelt ebenfalls ein bisher wenig beachtetes Thema. Dabei war die Jury von der umfassenden Erforschung der Frage, insbesondere der Beachtung der unionsrechtlichen und völkerrechtlichen Aspekte, beeindruckt.

Beide Arbeiten behandeln bisher wenig beachtete Fragestellungen und leisten damit einen grundlegenden Beitrag für Wissenschaft und Praxis. Daher hat sich die Jury in diesem Jahr dazu entschieden, zwei Arbeiten mit dem Dissertationspreis der Hans-Schmitz-Gesellschaft auszuzeichnen.

Wir gratulieren herzlich!

 

 

WFK „Diversity/Equality - Management von Vielfalt“

Fortsetzung Wahlfachkorb „Diversity/Equality - Management von Vielfalt“

Wir freuen uns, dass das von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal und der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien (AK Wien) erstellte Projekt „Wahlfachkorb Diversity/Equality - Management von Vielfalt“ in den Studienjahren 2020/21 und 2021/22 fortgesetzt werden kann. Dank einer Förderzusage der AK können die Lehrveranstaltungen des WFK daher auch in den kommenden Semestern angeboten werden. Auch der Erwerb eines Zertifikats für externe Teilnehmer*innen ist weiterhin möglich. Nähere Informationen zum Lehrveranstaltungsangebot finden Sie hier und im Vorlesungsverzeichnis.