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WFK „Diversity/Equality - Management von Vielfalt“

Fortsetzung Wahlfachkorb „Diversity/Equality - Management von Vielfalt“

Wir freuen uns, dass das von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal und der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien (AK Wien) erstellte Projekt „Wahlfachkorb Diversity/Equality - Management von Vielfalt“ in den Studienjahren 2020/21 und 2021/22 fortgesetzt werden kann. Dank einer Förderzusage der AK können die Lehrveranstaltungen des WFK daher auch in den kommenden Semestern angeboten werden. Auch der Erwerb eines Zertifikats für externe Teilnehmer*innen ist weiterhin möglich. Nähere Informationen zum Lehrveranstaltungsangebot finden Sie hier und im Vorlesungsverzeichnis.

Moot Courts 2021

Aktuelle Informationen zu den Moot Courts

STUDIERENDE DER UNIVERSITÄT WIEN FUNGIERTEN BEI INTERNATIONALEM ARBEITSRECHT-MOOT-COURT ALS VORSITZENDE RICHTER

Das Team der Universität Wien: Niklas Ludvik, Irina Goronja, Barbara Heinzl und Martin Bernard

Am 19. Juni 2020 fand heuer zum 5. Mal in Folge die Hugo Sinzheimer Moot Court Competition im Bereich des europäischen Arbeitsrechts statt. Dieses Jahr repräsentierte Österreich dabei das Case Committee und war somit für die Erstellung des zu verhandelnden Falles zuständig. Die diesbezügliche Koordination wurde von Univ.-Prof. Mag. Dr. Elisabeth Brameshuber vorgenommen. Als Head of Case Committee fungierten Hon.-Prof. Dr. Stefan Köck und ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Risak; als Richterinnen neben Martin Risak Dr. Karin Buzanich-Sommeregger (Freshfields Bruckhaus Deringer) und Felicia Kain, LL.M. (WU). Corona-bedingt fand die diesjährige Hugo Sinzheimer Moot Court Competition nicht in Tiflis (Georgien) statt, sondern wurde online als „light“ Version via Videokonferenz ausgetragen. Nichtsdestotrotz zeigte das diesjährige Moot-Court-Team der Universität Wien, bestehend aus Martin Bernard, Irina Goronja, Barbara Heinzl und Niklas Ludvik, erfolgreich sein profundes Wissen im europäischen Arbeitsrecht. Die Studierenden bekleideten dieses Jahr die Position sogenannter Student-Judges, die als Vorsitzende des Richtersenats die Verhandlungsführung innehatten und anschließend ein Urteil fällen mussten. Gegenstand der Verhandlung waren rechtliche Probleme bezüglich Datenschutz im Arbeitsverhältnis, Algorithmen im Arbeitsalltag sowie Teleworking. In ihrer Rolle als Student-Jugdes traten die Studierenden dieses Jahr nicht gegen die anderen europäischen Teams an, sondern mussten sich untereinander beweisen. Dabei hinterließen alle vier Teilnehmer einen überaus positiven Eindruck bei den bewertenden Richter*innen. Als Sieger ging dabei schlussendlich Herr Martin Bernard hervor, dem an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gratuliert sei. Betreut wurde das Team vom Lehrstuhl Brameshuber, allen voran von Elisabeth Bartmann, LL.M. (WU), Julia Heindl, LL.M. (WU) und Philipp Ondrejka, LL.M. (WU) .

1. Österreichischer Moot Court Arbeitsrecht - Digitales Bundesfinale am 22. Juni 2020

Der Richter*innensenat: Dr. Stupar (WKO), Hon.-Prof.in Dr.in Gahleitner (VfGH/RA), Hon.-Prof. Dr. Kuras (OGH), emer. o. Univ.-Prof. Dr. Schrammel (Uni Wien), Dr. Kozak (AK Wien) und Hon.-Prof. Dr. Köck (Organisator)

Das Siegerteam der SFU Wien: Chiara-Maria Brazda und Maximilian Hofbauer

Die Zweitplazierten der WU Wien: Marta Glowacka (Coach), Christoph Hördinger, Julia Höllwarth und Peter Schöffmann (Coach)

Am 22. Juni 2020 fand erstmals das Bundesfinale des vom Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien initiierten und organisierten österreichweiten "Moot Court Arbeitsrecht" statt. Es handelt sich dabei um eine simulierte Gerichtsverhandlung, die es Studierenden der Rechtswissenschaften an Hand eines fiktiven Falles ermöglicht, die Rolle der klagenden und der beklagten Partei einzunehmen, Schriftsätze zu verfassen und vor einem Gericht zu plädieren. Er ist zudem eine Premiere: Bislang gab es ähnliche Wettbewerbe zwar in anderen Fächern, nicht aber im Arbeitsrecht.

Zur Auswahl der am Bundesfinale teilnehmenden Teams haben die teilnehmenden Universitäten (Universität Innsbruck, Universität Salzburg, Universität Graz, Universität Wien, Sigmund Freud Privatuniversität Wien und die Wirtschaftsuniversität Wien) im Zuge von Lehrveranstaltungen des Sommersemesters lokale Ausscheidungen durchgeführt, wobei die dort teilnehmenden Teams auch von Rechtsanwaltskanzleien betreut wurden, die so ihre praktischen Erfahrungen den Studierenden näherbringen. Nebeneffekt ist das Knüpfen von Kontakten für einen späteren Berufseinstieg – und für die Kanzleien ist das eine perfekte Möglichkeit, am Fach Arbeitsrecht besonders interessierte Studierende kennen und schätzen zu lernen. Der österreichweite Moot Court wurde von Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien (Martin Risak, Stefan Köck und Thomas Dullinger) gemeinsam mit den Sozialpartnern AK Wien und WKO organisiert.

Die Aufgabenstellung für die Teilnehmer war ebenso anspruchsvoll wie aktuell: Es sollte die Gültigkeit einer arbeitszeitrechtlichen Betriebsvereinbarung vor dem Hintergrund des österreichischen und europäischen Rechts sowie des Kollektivvertrags beurteilt werden – es ging dabei um Fragen des 12-Stunden-Tags, um verkürzte Ruhezeiten und um religiöse Feiertage.

Eigentlich sollte das Bundesfinale mit entsprechendem Rahmenprogramm in Wien stattfinden – doch dann machte die Covid-19-Pandemie der Planung einen Strich durch die Rechnung. Eine Absage war aber keine Alternative, hatten doch bereits alle Beteiligten viel Arbeit investiert. So wurde umgeplant, und die mündlichen Plädoyers fanden nun online statt, nur der hochkarätige Richter*innensenat, der einen Fünfersenat des Obersten Gerichtshofs in Arbeits- und Sozialrechtssachen (einschließlich zweier fachkundige Laienrichter der Sozialpartner) nachbildet, trat – mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen – in der Bibliothek des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien zusammen (Bild). Die Studierenden wurden per Videolink zugeschaltet.

 In der Vorrunde am Vormittag des 22. Juni 2020 setzte sich dann das Team der Sigmund Freud Privatuniversität (Chiara-Maria Brazda und Maximilian Hofbauer - Bild)  sowie der Wirtschaftsuniversität Wien (Julia Höllwarth und Christoph Hördinger - Bild) durch ihre hervorragenden Plädoyers sowie die fundierte juristische Argumentation vor dem Moot Court-Senat durch. Das Finale am Nachmittag entschied dann das Team der Sigmund Freud Privatuniversität für sich, das auch mit den Preis für das beste Plädoyer ausgezeichnet wurde. Der Preis für den besten Schriftsatz ging an den Gesamtzweiten, das Team der WU Wien. Es war ein äußerst spannendes Finale mit wirklich herausragenden Leistungen der Studierenden, die auch bei der digitalen Abhaltung bestens zur Geltung kamen. Lediglich das Sozialprogramm und das Feiern danach kam ein wenig zu kurz. Das soll, so die Covid-19-Maßnahmen es dann zulassen, im Herbst bei einem gemeinsamen Heurigen aller Teilnehmer*innen und Coaches in Wien nachgeholt werden. Und 2021 wird der Österreichisches Moot Court Arbeitsrecht dann in die zweite Runde gehen.

 

Betreuende Anwaltskanzleien:

Sigmund Freud Privatuniversität Wien
KÖRBER-RISAK Rechtsanwalts GmbH

Universität Graz
Rechtsanwaltskanzlei Klein & Wuntschek 
Rechtswanwaltskanzlei Leitner & Hirth

Universität Innsbruck:
Rainer Rück Rechtsanwälte
Burmann Wallnöfer Suitner Auer Rechtsanwälte
Greiter Pegger Kofler Rechtsanwälte
CHG Rechtsanwälte

Universität Salzburg
Siemer-Siegl-Füreder & Partner Rechtsanwälte
Hosp/Hegen Rechtsanwaltspartnerschaft 

Universität Wien
Eisenberger & Herzog Rechtsanwalts GmbH
Freimüller Obereder Pilz Rechtsanwälte
CMS Reich Rohrwig Hainz (mehrfach)

Wirtschaftsuniversität Wien
Herbst Kinsky Rechtsanwälte GmbH

 

Richter*innensenat:

Gerhard Kuras
Senatspräsident des OGH, Honorarprofessor an der Universität Wien

Sieglinde Gahleitner
Rechtsanwältin, Mitglied des Verfassungsgerichtshofs, Honorarprofessorin an der Wirtschaftsuniversität Wien

Walter Schrammel
emeritierter Universitätsprofessor an der Universität Wien

Wolfgang Kozak
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Ingomar Stupar
Wirtschaftskammer Österreich

 

Preise: Der Verlag Manz und der Verlag Österreich haben für die Gewinner (Finalisten, bester Schriftsatz, bestes Plädoyer) Sachpreise aus dem Bereich der juristischen Fachliteratur zugesagt.

  

1. Österreichischer Arbeitsrechts-Moot Court

Team Kattinger-Kurtaran gewinnt Juridicum-Vorausscheidung für den 1. Österreichischen Arbeitsrechts-Moot Court

Am 26.5.2020 fand via Videokonferenz die Vorausscheidung für die Teilnahme am Bundesfinale des 1. Österreichischen Arbeitsrechts-Moot Court statt. Vier Teams traten in zwei Verhandlungen gegeneinander an. Auf Basis der Schriftsätze sowie der Performance in den Verhandlungen ging knapp das Team Alexander Kattinger-Ornella Kurtaran, betreut von der Kanzlei Eisenberger & Herzog, als Gewinner hervor und darf somit das Juridicum beim Bundesfinale am 22.6.2020 vertreten. Der zweite Platz ging an das Team Lukas Happenhofer-Lisa Hartlieb (betreut von CMS Reich-Rohrwig-Hainz), die Plätze 3 und 4 an Antonia Stubbe-Anton Würflingsdobler (betreut von Freimüller Obereder Pilz) sowie Eda Ertugrul-Markus Feneberger (betreut von CMS Reich-Rohrwig-Hainz).

Wir gratulieren ganz besonders dem Gewinner-Team, aber auch allen anderen Teilnehmer*innen zu Ihren beeindruckenden Leistungen und bedanken uns vielmals bei den BetreuerInnen aus den Kanzleien (insbesondere Dr. Karolin Andréewitch, Mag. Dominik Stella, Dr. Michael Haider und Mag. Mirjam Holuschka) sowie den Richtern für Ihren Einsatz. Alexander Kattinger und Ornella Kurtaran wünschen wir viel Erfolg beim Bundesfinale!

Team Brameshuber